Zeitliche Struktur

Unterrichtszeiten (Montag bis Donnerstag):
8.20 Uhr bis 12.00 Uhr (Klasse 1-3)
8.20 Uhr bis 12.40 Uhr (bis Klasse 4-6) + 1 Nachmittag
8.20 Uhr bis 15.30 Uhr (bis Klasse 7-9)
am Freitag endet der Unterricht für alle Schüler um 12.00 Uhr

Öffnungs- und Betreuungszeiten der Schule:
Mo. – Do.:
Fr.:
7.45 Uhr bis 16.00 Uhr
7.45 Uhr bis 14.00 Uhr

Mittagessen in der Mensa:
Mo. – Do.:
Kosten:
12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
3,75 EUR
Getränk kostenfrei

Betreute Mittagspause:
Täglich bis 13.30 Uhr, mindestens drei Betreuer (inkl. eine Lehrkraft) betreuen die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Angeboten oder im Freispiel.

Hausaufgabenbetreuung:
Täglich bis 13.50 Uhr, eine (konstant bleibende) Lehrkraft  und mindestens zwei Betreuer beaufsichtigen und unterstützen die SchülerInnen bei den Hausaufgaben.

Einzugsgebiet:
Unsere Schülerinnen  und Schüler stammen aus den Teilgemeinden Blausteins, Ulm und dem Alb-Donau-Kreis, sofern besondere Voraussetzungen erfüllt sind.

Schulinformationen

Die Gustav-Leube-Schule wurde zu Beginn der 70er Jahre gegründet und bezog zunächst das „Rote Schulhaus“ sowie das danebenliegende alte Schulhaus von 1911 im Teilort Klingenstein. Anfangs namenlos als Sonderschule für Lernbehinderte erhielt sie im Jahre 1988 den Namen Gustav-Leube-Schule. Im September 2007 startete die Schule mit dem IZBB – Programm am neuen Standort oben auf dem Berg mit Ganztagesbetreuung an vier Wochentagen. Ein vielfältiges Angebot in Sport, Gestalten und Musik war durch die neuen Räume möglich geworden. Ehrenamtliche Jugendbegleiter, Freunde der Schule und Eltern verhalfen mit ihren Zusatzangeboten am Nachmittag  der AG-Zeit besondere Attraktivität.

Gustav Leube, „das Ulmer Käpsele; der Apotheker und Pionier der Zement-Industrie“, so überschrieb die örtliche Presse ihren Bericht anlässlich des 200. Geburtstages. Dr. Ernst Gustav Leube: Apotheker, Fabrikant, Chemiker, Mathematiker, Geologe, Naturforscher, Kunstfreund und Politiker. Er war ein umtriebiger Mann, geboren 1808  in Ulm, war die Galionsfigur des Ulmer Erfindergeistes, ein „Tüftler par excellence“.
Die Erfindung des Ulmer Zements und die Gründung eines Zementwerkes im Blautal 1839 machten ihn zu einem der höchstbesteuerten Männer Ulms. Bereits 1840 lieferte er den Zement für den Fußboden des Ulmer Münsters. Die Nachfrage war gewaltig und stieg weiter (Bau der Bundesfestung).
Seine Büste ist auf Schloss Klingenstein zu sehen, das Leube 1861 kaufte und vor der Zerstörung bewahrte. Drei Generationen Leube lebten im Schloss Klingenstein. Zusammen mit dem Sohn Gustav legte Leube sen. die Basis für die Erhaltung, Sanierung und Modernisiserung des Schlosses in Blaustein als Sommersitz der Familien. Außerdem rettete Gustav jun. den „Tagstein“-Felsen; er kaufte ihn der Gemeinde ab, mit dem Erlös wurde das „Rote Schulhaus“ (Backsteinbau) gebaut, das später ebenfalls Räumlichkeiten für die Förderschule bot.
Gustav Leube sen. starb 1881.